Die Vorfreude auf die Adventszeit steigt. In Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg und vielen weiteren Städten im Südwesten beginnen in den kommenden Tagen die traditionellen Weihnachtsmärkte. Mit bis zu vier Millionen Besucherinnen und Besuchern gehört der Stuttgarter Markt zu den größten des Landes. Neben Lichtern und Musik sorgen in diesem Jahr auch leicht gestiegene Glühweinpreise für Gesprächsstoff.
Der Stuttgarter Schlossplatz wird in der kommenden Weihnachtszeit dunkler sein. Die bekannten Lichtskulpturen Rössle, Wilhelma-Elefant, Mercedes 300 SL, Porsche 911 und das Wasen-Riesenrad werden 2025 nicht mehr aufgebaut. Grund dafür sind Sparmaßnahmen der Stadt, die Teil des geplanten Doppelhaushalts 2026/27 sind. Damit endet vorerst eine Tradition, die seit 2018 das Stadtzentrum während der Adventszeit festlich erleuchtete.
Seit Jahren sorgt die „lebende Krippe“ auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt für Diskussionen. Tierschützer und Befürworter streiten über den Umgang mit den Tieren, und das Jahr 2025 könnte das Ende dieser Tradition bedeuten, da der Gemeinderat ein Verbot der Tiergehege anstrebt.