Montag, 17 November 2025 15:55

Weihnachtsmärkte im Südwesten starten

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Festliche Stimmung und Lichterglanz auf den Weihnachtsmärkten im Südwesten. Festliche Stimmung und Lichterglanz auf den Weihnachtsmärkten im Südwesten. Foto: Pexels/Pexels-Lizenz

Die Vorfreude auf die Adventszeit steigt. In Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg und vielen weiteren Städten im Südwesten beginnen in den kommenden Tagen die traditionellen Weihnachtsmärkte. Mit bis zu vier Millionen Besucherinnen und Besuchern gehört der Stuttgarter Markt zu den größten des Landes. Neben Lichtern und Musik sorgen in diesem Jahr auch leicht gestiegene Glühweinpreise für Gesprächsstoff.

Inhaltsverzeichnis:

Stuttgart mit Tradition und neuen Attraktionen

Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt öffnet vom 26. November bis 23. Dezember. Rund 250 Stände verteilen sich auf Schloss-, Schiller-, Karls- und Marktplatz. Das Angebot reicht von Kunsthandwerk bis zu regionalen Spezialitäten. Die Besucher erwarten auch neue Formate. Das Winterdorf „WOUAHOU“ auf dem Marienplatz läuft vom 21. November bis 21. Dezember und bietet handgemachte Geschenke, Yoga, Artistik, Puppentheater und Puzzles.

Der „Wintertraum“ auf dem Schlossplatz startet bereits am 19. November mit einer Rollschuh-Gala. Die Bahn bleibt bis zum 6. Januar geöffnet. Wegen gestiegener Energiekosten wurde die frühere Eisbahn zu einer Rollfläche umgebaut. Bei den „Glanzlichtern“ spart die Stadt Stuttgart Energie: Lichtfiguren auf dem Schlossplatz entfallen, dafür bleibt das Riesenrad bis zum 6. Januar im Ehrenhof des Neuen Schlosses.

Besucher, die mehr über Veranstaltungen in der Landeshauptstadt erfahren möchten, finden ergänzende Informationen über neue Attraktionen im Winterprogramm in Stuttgart.

Lichtinstallationen in der Wilhelma und barocker Glanz in Ludwigsburg

Der „Christmas Garden“ in der Wilhelma ist bereits geöffnet. Auf einem zwei Kilometer langen Rundweg erstrahlen 30 Lichtinstallationen täglich von 17 bis 21:30 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 11. Januar 2026.

In Ludwigsburg öffnet der Barock-Weihnachtsmarkt vom 25. November bis 22. Dezember. Neu ist in diesem Jahr der zusätzliche Standort auf dem Arsenalplatz. Geöffnet ist dort von Donnerstag bis Sonntag bis 23 Uhr. Auf der Bühne gibt es Konzerte und Kinderprogramme.

Esslingen bietet mit seinem Mittelaltermarkt vom 25. November bis 22. Dezember ein einzigartiges Ambiente. Neben kulinarischen Angeboten finden Workshops statt, in denen Silberschmiede, Glasbläser und Steinmetze ihre Kunst zeigen.

Regionale Märkte und Glühweinpreise im Vergleich

Auch kleinere Städte feiern mit:

  • Kirchheim unter Teck (5.–21. Dezember) mit Hüttengaudi und Handwerkskunst
  • Schorndorf (29. November–21. Dezember) mit vier Weihnachts-Tipis und Schlittenbahn
  • Nürtingen (5.–14. Dezember) mit Lucia-Umzug und nordischem Flair
  • Rudersberg mit Adventswald an allen vier Adventswochenenden
  • Göppingen (20. November–28. Dezember) mit Eisstockschießen

Die Glühweinpreise variieren im Südwesten deutlich. In Stuttgart kosten Tassen zwischen 3,80 und 5 Euro. In Konstanz liegt der Preis bei 4,50 bis 5,00 Euro, in Ravensburg zwischen 4,00 und 4,50 Euro. In Ulm zahlen Gäste 4,50 bis 5,00 Euro. Freiburg und Heidelberg bleiben stabil, hier kostet Glühwein rund 4 Euro. Mannheim hält die Preise zwischen 3,50 und 5 Euro.

In Karlsruhe, wo der Christkindlesmarkt am 24. November startet, bestimmen die Anbieter selbst die Preise. Die Stadt rechnet mit möglichen Erhöhungen, da die allgemeinen Kosten auch 2025 gestiegen sind. Heilbronn erwartet zwischen 4 und 6 Euro für Glühwein und Varianten mit Schuss.

Einen Blick auf die Sicherheitslage während der Weihnachtszeit bietet der Beitrag über strengere Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten.

Besonderheiten und Besucherzahlen im Südwesten

Der Ulmer Weihnachtsmarkt zieht jedes Jahr mehr als 800.000 Besucherinnen und Besucher aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz an. Handel, Gastronomie und Hotellerie profitieren stark von diesem Zustrom. In Nürtingen prägen schwedische Bräuche wie der Lucia-Umzug das Bild. Der Rudersberger Adventswald schafft mit großen Nadelbäumen eine geschützte, wetterunabhängige Atmosphäre.

Trotz regionaler Preissteigerungen bleibt die Begeisterung für die Märkte ungebrochen. Viele Städte erwarten Besucherzahlen auf Vorjahresniveau oder darüber. Die Organisationen betonen Nachhaltigkeit, Mehrwegkonzepte und energieeffiziente Beleuchtung.

Weitere Eindrücke aus der Vorweihnachtszeit in Stuttgart bietet auch der Bericht über die Diskussion um die lebende Krippe auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Märkte zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb zeigen: Tradition und Wandel gehen auch in diesem Jahr Hand in Hand.

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Quelle: SWR, STUTTGARTER ZEITUNG, SN2WORLD