Inhaltsverzeichnis:
- Landauer straße mit riesigen Müllbergen
- Oppenheimer straße mit Beschwerden von Anwohnern
- Kindergarten in der landauer straße bestätigt Anmeldung
- Stadtverwaltung reagiert nach Druck durch Presse
Landauer straße mit riesigen Müllbergen
An der Landauer Straße stapelten sich in den letzten zwei bis drei Wochen große Mengen Sperrmüll. Dazu gehörten:
- Matratzen
- Waschmaschinen
- Möbelstücke
Das Volumen entsprach dem Hausstand mehrerer Gebäude. Auch in den Seitenstraßen wurden immer wieder kleinere Ablagerungen gemeldet. Ein 66-jähriger Bewohner aus der Oppenheimer Straße erklärte, dass solche Zustände regelmäßig vorkämen. Besucher würden ihn sogar auf die verschmutzte Umgebung ansprechen.
Oppenheimer straße mit Beschwerden von Anwohnern
Der 66-Jährige informierte die Stadtverwaltung und die Abfallwirtschaft per E-Mail. Die Nachricht erreichte die Behörden bereits am Montag. Dennoch erklärte die Abfallwirtschaft, erst am Mittwoch vom Problem erfahren zu haben. Der Anwohner betont, dass er in den vergangenen Jahren mehrfach vergeblich versucht habe, auf ähnliche Situationen aufmerksam zu machen.
Er spricht von „Sperrmülltourismus“. Nach seiner Einschätzung legen auch Personen aus dem Umland ihren Abfall zu den bestehenden Haufen. Eine Mitarbeiterin eines Kindergartens in der Landauer Straße bestätigte diese Beobachtung. Nach ihrer Aussage begann alles mit einer regulären Anmeldung. Der ursprüngliche Müll wurde ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt. Danach wuchs der Berg unkontrolliert weiter.
Kindergarten in der landauer straße bestätigt Anmeldung
Die Kindergärtnerin kennt die Person, die den Abtransport ursprünglich beauftragt hatte. Laut ihrer Aussage wurde der Sperrmüll vor rund drei Wochen regelgerecht deponiert. Die Abfallwirtschaft bestreitet dies jedoch. Eine Sprecherin betonte, es habe keine Anmeldung gegeben und somit auch keinen Termin für die Abholung. Damit stehen widersprüchliche Angaben im Raum.
Die Müllberge konnten sich ungestört vergrößern. Auch andere Anwohner meldeten kleinere Ansammlungen in Nebenstraßen, ohne dass es zu einer zeitnahen Abholung kam. Die Situation entwickelte sich dadurch zu einem offensichtlichen Dauerproblem im Viertel.
Stadtverwaltung reagiert nach Druck durch Presse
Die Stadt räumte den Müll schließlich schneller ab, nachdem ein Anwohner ankündigte, die Presse einzuschalten. In diesem Fall reagierten die Behörden ungewöhnlich zügig. Nach Angaben des 66-Jährigen war dies in der Vergangenheit selten der Fall.
Das Beispiel zeigt, wie Anwohner über längere Zeiträume mit Sperrmüllablagerungen konfrontiert werden. Beschwerden laufen häufig ins Leere. Erst die öffentliche Aufmerksamkeit führte hier zu einer raschen Lösung.
Quelle: Stuttgarter Zeitung, www.on-the-top.net/de/