Inhaltsverzeichnis:
- Elmar Jäger reduziert Gästezahl im Proton Club
- Verwirrung um den Begriff sexpositiv
- Kreativität entscheidet über den Einlass
- Mehr Sicherheit und bessere Organisation
- Bereits 250 Tickets verkauft
Elmar Jäger reduziert Gästezahl im Proton Club
Beim Event im Januar drängten sich zu viele Besucher im Club. Das Personal war überfordert, die Schlangen waren lang. Der Veranstalter spricht von einem „Luxusproblem“, will aber dennoch Konsequenzen ziehen. So soll der Einlass limitiert werden, damit sowohl Gäste als auch Künstler genug Platz für Walking Acts und Performances haben.
Die Veranstalter betonen, dass Immersion im Mittelpunkt steht. Das bedeutet, dass Gäste, Personal und Darsteller in aufwendigen Kostümen auftreten. Dadurch entsteht das Bild einer postapokalyptischen Welt, in der der Club als Zufluchtsort fungiert.
Wichtige Neuerungen im Überblick
- Reduzierte Gästezahl um etwa 200 Personen
- Zwei Einlass-Slots (22 Uhr und 23 Uhr)
- Mehr Barpersonal und sichtbares Awareness-Team
- Abgeschirmter Outdoor-Bereich für Privatsphäre
- Strengere Outfit-Kontrollen inklusive WhatsApp-Door-Check
Verwirrung um den Begriff sexpositiv
Im Januar kam es zu Missverständnissen. Einige Gäste hatten nur einfache Outfits und rechneten mit einer klassischen Kinky-Party. Die Veranstalter betonen nun klar: Sex ist ein Aspekt, aber kein Schwerpunkt. Es gibt keine BDSM-Area und keine Swinger-Struktur. Stattdessen steht das kreative Verkleiden im Vordergrund.
Elmar Jäger erklärt, dass Sanctuary verschiedene Szenen vereint: Fetisch, LARP, Cosplay und Kinky. Der sexpositive Ansatz bedeutet, dass alle Sexualitäten willkommen sind, nicht dass es automatisch sexuellen Fokus gibt.
Kreativität entscheidet über den Einlass
Das Outfit ist ein zentraler Bestandteil der Party. Wer sich nicht an das Setting hält, muss mit Abweisung rechnen. Netzhemden oder schnelle Notlösungen reichen nicht. Stattdessen sollen die Gäste Figuren aus einer postapokalyptischen Welt darstellen. Wer unsicher ist, kann Fotos an das Team senden und vorab Feedback bekommen.
Neu ist der WhatsApp-Door-Check, bei dem man sein Kostüm prüfen lassen kann. Wer nicht passt und nicht nachbessern möchte, bekommt sein Ticket zurück. „Es gibt Menschen, die hassen es, sich zu verkleiden – dann ist es nicht die richtige Party für sie“, betont Jäger.
Mehr Sicherheit und bessere Organisation
Neben der Outfit-Regelung werden auch organisatorische Änderungen umgesetzt. Mehr Barpersonal wird für schnelleren Service sorgen. Das Awareness-Team ist diesmal eindeutig erkennbar und soll sichtbar für Sicherheit und Unterstützung stehen.
Ein abgetrennter Außenbereich soll verhindern, dass Außenstehende neugierig auf wartende Gäste blicken. Außerdem wird ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis angestrebt. Wenn es zu viele Männer gibt, werden nur noch Frauen- oder Paartickets verkauft.
Bereits 250 Tickets verkauft
Die Resonanz ist positiv. Schon 250 Tickets sind weg, etwa 350 sind noch erhältlich. Jäger hofft, dass auch Gäste, die im Januar unzufrieden waren, der Party eine zweite Chance geben. Die Veranstaltung startet am 25. Oktober ab 22 Uhr im Proton Club in Stuttgart-Mitte. Antworten auf offene Fragen gibt es im Online-FAQ.
Eckdaten zur Veranstaltung:
- Datum: 25. Oktober 2025
- Ort: Proton Club, Königstr. 49, Stuttgart-Mitte
- Beginn: 22 Uhr
- Tickets: Zwei Einlass-Slots (22 Uhr oder 23 Uhr)
👉 Mit diesen Anpassungen will das Team um Elmar Jäger den Spagat schaffen: weniger Chaos, mehr Sicherheit und eine eindrucksvolle Immersion.
Quelle: Stuttgarter Zeitung, www.milekcorp.com/de/