Inhaltsverzeichnis:
- Neuer Steg unter der Eisenbahnbrücke
- Arbeiten von Jürgen Mutz und der Stadt Stuttgart
- Neue Route über die ehemalige Baustellenstraße von Stuttgart 21
- Abstimmungsbedarf mit dem Land Baden-Württemberg
Neuer Steg unter der Eisenbahnbrücke
Radfahrer und Fußgänger können seit Freitag den Neckar über eine neue Behelfsbrücke überqueren. Der Steg verläuft teils hängend unter der Eisenbahnbrücke des Bahnprojekts Stuttgart 21. Er wurde Ende Oktober geschlossen, weil die große Stahltreppe an der Bundesstraße 10 entfernt wurde. Die Treppe war rund 4 Jahre im Einsatz und diente ausschließlich der Baustellenzufahrt. Besucher müssen derzeit Umwege über den Wilhelma-Parkplatz nutzen. Das verlängert den Weg. Die Übergangslösung bleibt wichtig, bis die direkte Verbindung in den Rosensteinpark wieder öffnet. Ein ähnlicher Umbau betrifft die geplanten Radwege am Hauptbahnhof.
Arbeiten von Jürgen Mutz und der Stadt Stuttgart
Tiefbauamtsleiter Jürgen Mutz weist auf nötige Restarbeiten hin. Einige Besucher haben Absperrgitter bereits verschoben und nutzen den Weg trotz Sperrung. Die Stadt muss Geländer an den Serpentinen montieren. Erst dann kann die Verbindung offiziell freigegeben werden. Nach dem Rückbau der Treppe führt der Weg stufenlos in die Grünanlage, jedoch über einen kurvigen Anstieg. Diese Passage bleibt zunächst bestehen. Ein weiteres regionales Beispiel für Bauarbeiten ist die Sperrung der Scharnhauser Straße.
Neue Route über die ehemalige Baustellenstraße von Stuttgart 21
Die Stadt plant eine dauerhafte Lösung. Mutz erklärt: „Wir werden die ehemalige Baustellenstraße von Stuttgart 21 nutzen“. Die Strecke wird zum Radweg umgebaut und führt künftig unter dem Rosensteinsteg hindurch bis zum Inselsee am Café Flora & Fauna. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant. Ein Fertigstellungstermin steht jedoch nicht fest. Abstimmungen mit dem Land Baden-Württemberg sind erforderlich. Auch Naturschutzauflagen spielen eine Rolle. Auswirkungen auf die Mobilität zeigten sich zuletzt ebenfalls beim Nahverkehrsstreik im Südwesten.
Abstimmungsbedarf mit dem Land Baden-Württemberg
Der Rosensteinpark gehört dem Land Baden-Württemberg. Städtische Arbeiten finden daher auf fremdem Gelände statt. Genehmigungen sind notwendig. Behörden prüfen Änderungen an Wegen und Grünflächen. Der Schutz von Pflanzen und Tieren bleibt zentral. Die Stadt plant dennoch einen zügigen Ablauf. Der barrierefreie Zugang soll dauerhaft bestehen. Mobilität zwischen Neckarufer und Park verbessert sich deutlich. Pendler und Besucher profitieren von der neuen Verbindung.
Standort auf Google Maps prüfen:
Karte: Google Maps / Standort der Region
Quelle: STUTTGARTER ZEITUNG, MILEKCORP
FAQ
Wann wurde die neue Behelfsbrücke in Bad Cannstatt geöffnet?
Die Behelfsbrücke wurde am vergangenen Freitag freigegeben und ermöglicht seitdem eine direkte Überquerung des Neckars für Fußgänger und Radfahrer.
Warum wurde die frühere Stahltreppe an der Bundesstraße 10 entfernt?
Die große Stahltreppe war rund 4 Jahre lang für die Baustellenzufahrt im Rahmen von Stuttgart 21 nötig, wurde jedoch nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr benötigt.
Wann wird der direkte Zugang in den Rosensteinpark wieder vollständig geöffnet?
Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt, da Restarbeiten wie das Anbringen von Geländern sowie Abstimmungen mit dem Land Baden-Württemberg erforderlich sind.
Was plant die Stadt als barrierefreie Alternative zum kurvigen Anstieg?
Die Stadt Stuttgart plant, die ehemalige Baustellenstraße von Stuttgart 21 in einen Radweg umzuwandeln, der unter dem Rosensteinsteg bis zum Inselsee geführt wird.
Warum sind zusätzliche Genehmigungen durch das Land Baden-Württemberg nötig?
Der Rosensteinpark gehört dem Land Baden-Württemberg, daher finden die Bauarbeiten auf fremdem Grund statt und müssen mit den zuständigen Landesbehörden abgestimmt werden.