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Wie soll die Zukunft aussehen? Viele Unternehmen sind noch unentschieden 
Wie soll die Zukunft aussehen? Viele Unternehmen sind noch unentschieden 
Time icon28 November 2018, 10:11 am

Mobilitätsdienste wie CarSharing, vernetzte Fahrzeuge und autonomes Fahren – sie alle sind Themen der Zukunft. Viele Business-Entscheider sind sich bewusst, dass die Industrie sich derzeit in einem Umbruch befindet. Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wird zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Roboter können spezifische Produktionsprozesse schneller, sicherer und genauer ausführen. 

Arbeitnehmer hingegen benötigen Weiterbildungen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Im Bereich der Qualitätskontrolle bieten sich durch Echtzeit-Visualisierung und Korrelationsalgorithmen völlig neue Möglichkeiten, um Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Jedoch sind nur wenige Arbeitgeber dazu bereit, mehr Geld für Fortbildungen und Schulungen zur Verfügung zu stellen. 

 

Automatisierung im Produktionsprozess 

Auch bei der Herstellung von Fahrzeugen spielt künstliche Intelligenz eine entscheidende Rolle. Laut Befragungen sind sich die Arbeitnehmer über den Wandel bewusst und sehen in diesem sogar Vorteile. Roboter haben das Potential, den Arbeitsalltag der Angestellten zu vereinfachen und rudimentäre Aufgaben zu übernehmen. Somit können sich Arbeitnehmer auf wichtigere Bereiche, wie etwa Forschung und Entwicklung, konzentrieren. 

Analysten erwarten allein durch KI bis zum Jahr 2021 zusätzliche Geschäfte in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar. Auch der Arbeitsmarkt profitiert von dieser Entwicklung. Während es anfänglich noch temporäre Arbeitsplatzverluste geben wird, dreht sich der Saldo ab dem Jahr 2020. Die Digitalisierung wird dann mehr neue Job-Profile wie etwa „Data-Stewards" oder „Data-Scientists" schaffen. 

 

Von der Wertschöpfungskette zum Wertschöpfungsnetzwerk 

Die Automobilbranche ist zukünftig neben Zulieferern auf weitere Partner wie Telekommunikationsunternehmen und Technologieunternehmen angewiesen. Vier von zehn Automobilunternehmen arbeiten mit mehr als doppelt so vielen Vertriebspartnern zusammen wie noch vor zwei Jahren. Manch traditionelle Konkurrenten arbeiten heutzutage Hand in Hand um bessere Resultate zu erzielen. 

Eine kollaborative Zusammenarbeit aus Mensch und Maschine bietet zukünftige Wachstumspotentiale und Chancen der Digitalisierung gerecht zu werden.

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